Python Einführung

Python ist eine Programmiersprache, die sich vor allem für mathematische Berechnungen und AI eignet. Darum ist es sehr wichtig, dass Du Dich immer darauf achtest, welche Art von Daten Du verwendest.

Datentypen:

str = string, das heisst eine Abfolge von Zeichnen. Zahlen sind auch Zeichen, solange sie nicht explizit als Zahlen gekennzeichnet werden.

int = integer, das heisst ganze Zahlen ohne Komma.

float = Fliesskommazahl, das heisst Zahlen mit Komma.

bool = wahr/falsch, das heisst das Resultat eines bool ist entweder True oder False.

Input/Output:

Das klassische erste Programm ist „Hello World“. Hier kannst Du den Computer die Zeile „Hello World“ ausgeben lassen:

Mit eingabe produzierst Du eine Variable (Du könntest auch ein anderes, beliebiges Wort wählen). Mit print gibst Du die Variable aus. Achte Dich darauf, dass vor und hinter Deines Textes „“ sein müssen. Dies grenzt den Text ab und charakterisiert ihn als string.

Bei print kommt immer eine Klammer. Achte Dich darauf, dass in dieser Klammer KEINE „“ verwendet werden. Probiere aus, was passieren würde, wenn Du „“ verwendest.

Einen einfachen input kannst Du generieren, indem Du zuerst eine Variable definierst und dann den input setzt.

Was ist der Unterschied zwischen eingabe und „Eingabe: „?

Führe das Programm aus.

Wenn Du den Datentypen ändern möchtest, kannst Du den input in einen von Dir gewählten Typen ändern mit den oben genannten Begriffen, z.B.:

Nun kannst Du mit der Variablen Rechnungen ausführen:

Um Klarheit zu schaffen, kannst du in „print“ Text und Resultat vermischen. Aber achtung! Damit das funktioniert, musst Du die Zahl wieder in einen string verwandeln.

Dieses Programm ergibt eine Fehlermeldung. Korrekt wäre:

Die Umwandlung von Datentypen nennt man „konkatinieren“.

Schlaufen:

Es gibt verschiedene Arten, eine sich wiederholende Schlaufe zu bauen:

while: mit der „while“ Schlaufe kannst Du ein Programm so lange durchlaufen lassen, bis eine Bedingung erfüllt ist:

Die erste Zeile definiert, was x ist. Das braucht es, damit „while“ einen Wert hat, mit dem verglichen werden kann. Nach der „while“ Zeile (am Ende mit Doppelpunkt beendet) siehst Du , dass das Programm nach innen gerückt wurde. Sämtlicher code, der nach innen gerückt ist, befindet sich in der Schlaufe. Falls am Ende ein print EINMAL ausgeführt werden soll, ist er wieder auf der gleichen Ebene wie die „while“ Schlaufe, z.B.:

if/elif/else:

mit der if-Schlaufe kannst du verschiedene Bedingungen mit verschiedenem Code ausführen lassen, z.B.:

if ist die Startbedingung, in diesem Fall „Ist die Zahl kleiner als 5?“

elif sind weitere Bedingungen, in diesem Fall “ Ist die Zahl gleich 5? „(Es kann beliebig viele elif geben, aber nur ein if und das dazugehörige else)

else ist die Restbedingung, in diesem Fall „Ist die Zahl grösser als 5?“ Else wird bei jeder Eingabe ausgeführt, die nicht in die vorhergehenden Bedingungen passen.